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Unerwünschtes Jagdverhalten!

Die meisten unserer Haushunde stammen mittlerweile von verschiedensten Gebrauchshunderassen ab, von denen viele auch eine gehörige Portion Beschäftigungs- und Jagdtrieb mitbringen. Rassehunde dieser Gruppen, aber auch Mischlinge haben deshalb oft einen größeren Anspruch an Auslastung und Beschäftigung. Wird diesem Bedürfnis nicht in gesundem Maße entsprochen, kann es dazu führen, daß das Jagdverhalten stärker als einem lieb ist ausgelebt wird.

Auch Straßenhunde, die sich oft über viele Monate und Jahre selber ernähren mußten, neigen häufiger zu unerlaubten Jagdausflügen - auch wenn sie regelmäßig gefüttert werden.


Zudem können Hunde, die ständig unter Streß leben, auch diesen über diese sehr berauschende Tätigkeit abbauen - Jagen macht einfach einen unglaublichen Spaß. Wer mal einen Hund nach einem Jagdausflug in die Augen geschaut hat, kann erst verstehen, wie toll und wie unter Drogeneinfluß der Hund sich jetzt gerade fühlt- nämlich richtig"High".

Deshalb ist es oft auch sehr schwierig, gegen diese unerwünschte "Freitzeitbeschäftigung" unserer Hunde etwas zu unternehmen. Besonders junge Hunde können aber bei richtiger Beschäftigung und Ausbildung zu angenehmen Begleitern in Wald und Feld heranwachsen. Doch auch ältere Hunde, die schon gejagt haben, sind durchaus über die richtigen Maßnahmen und Trainingansätze wieder dazu zu bewegen, sich nicht bei jeder tollen Spur oder jeder Bewegung im Wald auf die Jagd zu begeben.

Notwendige oder mögliche Trainingsansätze wären
z.B.:
- Orientierung an der Bewegung und den Tätigkeiten
   des Hundeführers
- Verbot für das Verlassen des Weges ohne den
   menschlichen Begleiter
- selbständige Kontaktaufnahme des Hundes zum
   Menschen

- Arbeiten und Anleiten des Hundes über viel Körpersprache und Führbewegungen
- Übungen zur Impulskontrolle - Bewegungen von Objekten oder Tieren dürfen keinen
   Hetzvorgang des Hundes auslösen, sondern ein ruhiges Verhalten hervorrufen
- selbständige Blickkontakt-Suche des Hundes zum Menschen beim Auftauchen von
   Reizen, besonders bei Wild
- artgerechte Auslastung mit Fährentraining, Flächensuche, Mantrailing,
   Verlorensuche etc., um dem Hund wenigstens zum Teil seine Bedürfnisse ausleben zu
   lassen.

Trainingsablauf
Bei einem Spaziergang in Feld und Wald wird zuerst geprüft, welche Verhaltenssequenzen des Hundes wie z.B. Orientieren mit der Nase oder dem Gehör, Abarbeiten von Spuren, Hetzen von Bewegungsreizen, besonders stark ausgeprägt sind. Ebenso werden die Kommandos sowie die Kommunikation zwischen Mensch und Hund überprüft. 

Danach werden die dafür notwendigen Übungen erarbeitet und gefestigt. Wie man mit Schleppleine, den richtigen Belohnungen (nicht nur Leckerli), oder auch mit Pfeife oder Clicker das Training optimal gestaltet, gehört ebenso zu einem erfolgreichen Anti-Jagd-Programm wie eine gewisse Ausdauer beim Menschen, an diesen Übungen dranzubleiben. 

Je länger und öfter der Hund schon bisher gejagt hat, desto aufwendiger gestaltet sich meist das Training. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, denn wer möchte schon gerne seinen Hund das ganze Leben lang an der Leine führen, anstatt mit ihm entspannt durch die Fluren und Wälder zu streifen? smile

 

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Barbara Gleixner
Riedstraße 1
94553 Mariaposching - Ortsteil Loham

Telefon:      09906/ 94 34 877
Fax: 09906 / 94 34 878
Handy: 0177 / 66 10 792
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