Über uns

Barbara Gleixner

Seit meiner Jugend beschäftigte ich mich schon immer intensiv mit den Hunden und Katzen unserer Familie. Viele Tiere, die ausgesetzt oder krank waren, wurden liebevoll bei uns aufgenommen und gepflegt. Auch Vögel, Meerschweinchen, Frettchen und Schafe fanden bei uns Unterschlupf und bereicherten unser Familienleben. Dabei wurden wir Kinder nicht nur mit der Versorgung und Pflege, sondern auch bei der Erziehung mit einbezogen. Von Zuhause ausgezogen, holte ich mir sofort wieder Katzen und Vögel als Haustiere ins Haus. 1989 bekam ich dann endlich meinen ersten eigenen Hund: Terry, einen Kaukasen-Schäferhund-Mischling. Mit ihm durchlief ich alle Höhen und Tiefen einer Hund-Mensch-Beziehung, erzog ihn ohne professionelle Hilfe, machte viele Fehler, welche ich erst viele Jahre später erkennen sollte. Aber die Liebe zu Hunden ist seitdem ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.

1992 bis 1994 absolvierte ich dann eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin und Tierpsychologin bei der Akademie für Tiernaturheilkunde im Bereich Hunde, Katzen und Nutztiere. Ziel war für mich, den Tieren nicht nur bei Krankheiten helfen zu können, sondern auch, ihr Verhalten, ihre Lebensweise und ihre Bedüfnisse verstehen zu lernen und ihnen bei der Bewältigung von Problemen zu helfen. Weitere Seminare im Bereich der Naturheilkunde und Bachblütentherapie folgten. Im April 1996 begann ich dann meine berufliche Arbeit mit Tieren als Tierheimleiterin im Tierheim Straubing. 3 ½ Jahre lang betreute ich dort jährlich Hunderte von Hunden und Katzen.

In dieser Zeit wurde mir bewußt, daß die herkömmlichen Ausbildungsmethoden bei der Hundeerziehung dem Wesen unserer Hunde nicht gerecht werden und großes Defizit im Wissen um die Eigenarten und Verhaltensweisen unserer Hunde besteht. Auf der Suche nach einer Ausbildungsmöglichkeit lernte ich Anfang 1999 bei einem Seminar Clarissa v. Reinhardt, die Inhaberin der renommierten Hundeschule animal learn mit einem Ausbildungszentrum für Hundetrainer im Chiemgau kennen. Sie bot mir an, in ihrer Hundeschule mitzuarbeiten und so zog ich im Herbst 1999 ins Chiemgau um. Die Ausbildung zur Hundetrainerin begann im November 1999 und im Februar 2001
schloß ich diese Ausbildung bei animal learn mit Erfolg ab. Anschließend arbeitete ich noch bis Herbst 2002 im Stammhaus von animal learn als Trainerin
weiter.

Durch meine frühere Arbeit als Tierheimleiterin in Straubing wußte ich, daß es im gesamten niederbayerischen Raum keine Hundeschule mit einer gewaltfreien Ausbildung für Hunde gibt. So entstand der Entschluß, eine eigene Hundeschule in der Nähe von Straubing zu gründen und im August 2002 war es dann so weit.

Das Arbeiten mit Hunden und ihren Menschen ist nun zu meiner Lebensaufgabe geworden, die mir sehr viel Freude macht und mir täglich auf vielfache Weise zeigt, wie wichtig diese Arbeit für unseren Partner Hund und seine Menschen ist.


Das zweibeinige Team von Liberty

2 Ehrenamtliche Helfer und Praktikanten helfen hier am Hof bei der Arbeit mit den Hunden, beim Hundesitten, Spaziergehen und bei den Reinigungsarbeiten. Außerdem stehen mir viele unsere Kunden als Assistenten fürs Training mit ihren Hunden zur Seite. Ohne sie wäre unsere Arbeit in diesen vielen Bereichen gar nicht möglich, denn selbst zu ungewöhnlichen Tageszeiten können wir auf ihre Hilfsbereitschaft zählen, was vorallem bei Notfällen extrem wichtig ist.


Das Pfoten-Team von Liberty

Zum Team gehören auch 9 Hunde und 3 Katzen, die wir fast alle aus dem Tierschutz übernommen haben. Alle diese Hunde haben Schlimmes erlebt und erholen sich wieder bei uns. Oft dauert es Jahre, bis sich die Tiere wieder so stabilisiert haben, daß sie ein einigermaßen normales Leben führen können.


Miss Lizy,
unsere 10 1/2-jährige Whippet-Mischlingshündin, wurde 4 Monate auf einer Gästetoilette eingesperrt, weil sie nicht sauber wurde. Sie kannte keine Wiese, konnte nachts nicht zum Pinkeln gehen vor lauter Angst. Menschen gegenüber hatte sie anfangs auch Angst, weil sie wohl sehr grob behandelt worden ist.

"Snuselnuse" Lizy schafft es unweigerlich, sich bei allen Hunden beliebt zu machen, spielt mit Welpen und Junghunden liebevoll und unterstützt uns ausgezeichnet im Training mit Problemhunde.

Seit Antonias Tod 2011 übernimmt sie auch zunehmend die Aufgaben der Chefin in der Gruppe, sorgt für Ordnung und schützt schwächere Hunde.



                                            


Aramis, unser Kleiner !

Leonberger, ist jetzt 7 Jahre alt und ein richtiger Wonneproppen. Er kam im Alter von 8 Wochen zu uns, ein absolutes "Wunschkind", der uns sehr viel Freude macht. Er entwickelte sich zu einem sehr souveränen und sozialkompetenten Schmusebären, der auch mit schwierigen Hunden gut umzugehen weiß.

Bereits seit seinem 4. Lebensmonat splittet er zu wildes Spiel, setzt aufdringlichen Hunden sehr souverän Grenzen. Er ist der Knuddelliebling der ganzen Kundschaft und wird von allen geliebt und verwöhnt. Küssen kann er auf Kommando ganz sanft die Nase oder das Ohr, mit meinem Mann Detlef kuschelt er stundenlang auf dem Boden liegend.  Und springen kann er wie ein Känguruh. Aramis hat sich zu einem Traumrüden entwickelt, sanft im Umgang mit Hund und Mensch, aber deutlich in der Erziehung von rüpeligen Hunden. Wir freuen uns sehr über sein liebevolles und gutmütiges Wesen.


Itziar,
ist ein jetzt 9 Jahre alter kleiner Wirbelwind aus Spanien, der im Sommer 2008 zu uns gekommen ist. Sie war ein Straßenhund und landete vor ca. 7 Jahr in einer Tötungsstation. Die Organisation "Tierschutzengel e.V." hat sie auf eine Pflegestelle nach Neuss gebracht. Dort haben wir sie über eine Internet-Seite gefunden und uns spontan in sie verliebt. Sie hat alle unsere Hunde vom Spielniveau auf Fordermann gebracht, tobte wie ein kleiner Mini-Bulldozer durchs Gelände und hat ihre Angst vor fremden Menschen recht schnell abgelegt. Aramis und sie sind ein tolles Spielpaar, der "Kleine" knuddelt sie von oben bis unten durch, benützt sie als "Kaugummi" und sie findet es toll. Unserem Dackel Tobi war sie eine liebevolle Freundin und Gefährtin geworden. Alle anderen Hunde haben sie ebenfalls sehr freundlich aufgenommen, besonders mit unserer mittlerweilen verstorbenen Sally spielte und knuddelte sie viel. Also eine echte Bereichung für unsere Lustige Truppe. Jetzt ist sie schon etwas in die Jahre gekommen, wird auch langsam grau um die Nase, hält aber immer noch tapfer bei allen Unternehmungen mit. Im Training hilft sie sehr stürmische Hunde einzubremsen. Unkastrierte große Rüden findet sie unwiderstehlich und macht ihnen fleißig den Hof.

Angelo,
ist ein Podenco portuguese im Alter von ca. 8 Jahren. Er vegetierte die ersten 4 Jahre seines Lebens mit 3 anderen Hunden in einem Verschlag bei einem Jäger. Nachdem dieser verstorben war, kümmerte sich auch die Familie nicht um die eingesperrten Hunde, bis die Nachbarn nach einigen Monaten die Polizei riefen
und die Hunde befreit wurden.

Angelo stammt aus der Nähe
von Berga in den spanischen
Pyrenäen und ist von uns im Winter 2009 kurz vor Weihnachten adoptiert worden. Er hat mittlerweile seine schlimme Vergangenheit gut aufgearbeitet, faßt zusehends Vertrauen und hat sich wunderbar in unsere Familie mit allen Tieren integriert.

Angelo übernimmt seit 4 Jahren zunehmend Antonias Aufgaben, in den Gruppenstunden für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Wie unsere erster Podenco Camino hat auch er eine unglaubliche Fähigkeit, mit den schwierigsten Hunden umzugehen und sie zu friedlichem Verhalten zu bewegen. Sogar Hunde, die sich bei Spaziergängen zu weit entfernen, bringt er bei, wieder zur Gruppe zurückzugehen und dabei zu bleiben.


Ella, (Foto folgt)

unsere große Kangalmischlingshündin, ist jetzt 3 Jahre alt, eine sehr spielfreudige, neugierige und freundliche Hündin, die nur manchmal mit Hündinnen, die ihr die Leviten lesen möchten, auch mal diskutier :-) Ihre anfängliche Unsicherheit im neuen Revier hat sie mittlerweilen gut abgelegt, meldet nur noch wirklich wichtige  Ereignisse und läßt sich da gut handeln.

Im Alter von ca. 5-6 Wochen wurde sie in Griechenland am Straßenrand von Urlaubern gefunden, mit ihren knapp 2 kg Gewicht knapp dem Tode entronnen, bald mit viel Liebe und Zuwendung aufgepäppelt. Jetzt ist sie eine fröhliche, verträgliche Hündin, die im April 2013 bei uns eingezogen ist.

Aramis ist ihr größter Fan, er knutscht und spielt viel mit ihr. Mit den anderen Hunden hat sie ebenfalls sich schnell zusammengewöhnt, auch mit den Katzen geht sie sehr liebevoll um. Am tollsten findet sie unsere Pferde, denen gibt sie durch den Zaun täglich Küsschen.

Ella übernimmt zunehmend auch erzieherische Arbeit bei den Hunden im Training, geht schon öfter in wilde Spielereien, um sie zu trennen oder Ruhe reinzubringen. Pensionshunden ist sie eine ausdauernde Spielgefährtin.

Charly,

unser jetzt knapp 2 Jahre alter Chihuahua-Rüde ist Anfang Dezember 2013 bei uns eingezogen. Ursprünglich für eine Kundin bei einem Züchter begutachtet, hat er sich ganz ungeniert in die Herzen der Familie eingeschlichen und wurde deshalb kurzerhand in die Gruppe geholt. Da er bei der Züchterin über Monate hinweg nur in Haus und Garten war, kannt er weder Verkehr, noch Leine, noch Halsband und hat auf alles sehr ängstlich reagiert. Anfangs hatte er Panik vor großen Hunden, hat 2 Tage lang alles angebellt, was sich ihm näherte und was 4 Beine hatte. Am 3. Tag hat er dann gemerkt, daß ihm keine war tut und hat Vertrauen gefasst.

Mittlerweile ist er ein sehr selbstbewußter Rüde geworden, der sich durchaus gegenüber großen Hunden angemessen behaupten kann und trotz seines jugendlichen Alters bereits Erziehungsaufgaben wahrnimmt, sowohl im Training als auch bei den Pensionshunden. So bringt er großen Hunden bei, daß sie vorsichtig und rücksichtsvoll mit Kleinen umgehen müssen, aber man dann auch mit so superkleinen Hunden auch klasse spielen kann.

Er hat einen unglaublichen Charme, hat allerhand Schabernack im Kopf, ist aber ein immer lustiger und unterhaltsamer Freund, der sich mit allen gut stellen will. In seiner Art erinnert er uns sehr an unsere kleine Tipsy, die wir kurz nach Charlys Einzug bei uns verloren haben. Vielleicht hat Charly ja auch Lust, Tipsys Aufgaben bei Kindern, Schulen etc. zu übernehmen. Auf jeden Fall hat er viel Spaß am arbeiten und lernt auch schon die ersten Kunststücke.


Bobby,


ist ein weiterer kleiner Chihuahua, der im Juni 2014 bei uns eingezogen ist. Er hatte mit seinen 3 Monaten schon 2 Plätze bevor er dann ist Tierheim abgegeben wurde. Aber schon nach 4 Tagen im Tierheim konnte er bei uns einziehen. Jetzt ist er Charly ein immer spielbereiter und lustiger Geselle, muß zwar manche erzieherische Lektion von ihm einstecken, aber ist immer munter und fidel. Mit unserer Viky, die kurz nach ihm bei uns eingezogen ist, verbindet ihn eine unglaubliche Spielfreunde für Knuddel- und Beutespiele, stundenlang können sich die beiden miteinander beschäftigen. Bobby ist jetzt 1 1/4 Jahre alt und hat natürlich aufgrund seines Alters ständig Schabernack im Sinn.


Viky und Soraya,


unsere 2 Sardinen, wie wir sie gerne liebevoll nennen, sind im Juli 2014 bei uns eingezogen. Beide wurden als Welpen im Tierheim in Sardinien abgegeben und waren über ein Jahr nur im Zwinger, kannten also keine Wiese, keine Spielsachen, keinen Spaziergang, Autos usw.

Viky ist eine Dackel-Bracken-Mix, die durch ihre Vorfahren leider etwas krumme Beinchen hat und dadurch auch leicht behindert ist, was aber ihre Lebensfreude in keiner Weise beeinträchtig. Sie tobt mit den anderen durch den Garten oder an der Donau und hat jetzt nach fast einem Jahr bei uns schon gut Muskulatur aufgebaut.

Soraya, unsere weiße Schneeflocke, ist eine Spinone-Mix-Hündin, die aus dem gleichen Tierheim kommt wie Viky, allerdings von der Hundegruppe dort so gemobbt wurde, daß sie das ganze Jahr hinter einer Hütte verbracht hat. Das hat dazu geführt, daß sie die ganze Sozialisierungszeit keinen Kontakt mit Menschen hatte und deshalb unglaublich viel Angst vor Menschen hatte.

Durch die anderen Hunde unserer Familie hat sie aber schnell gelernt, daß es auch nette Menschen gibt, denen man vertrauen kann und mittlierweile kann sie auch Spaziergänger und Jogger auf 2-3 m Abstand ruhig vorbeilassen. Mit Hunden hatte sie spannenderweise gar keine Probleme, spielt gerne sowohl mit Spielzeug als auch nur Knuddlespiele und rennt vor der ganzen Gruppe her wie ein Wirbelwind durch den Garten und lacht sich eins, weil sie einfach unglaublich schnell ist und keiner sie einholen kann.

Viky und Soraya haben auch ein sehr gutes Gespür dafür, wie man mit schwierigen oder ängstlichen Hunden umgehen muß um sie aufzutauen und ihnen wieder Vertrauen in Hunde zu geben. So arbeiten sie trotz ihrer schlechten Vergangenheit bei uns schon als Therapiehunde im Training mit.

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Alle unsere Hunde übernehmen im Training bestimmte Aufgaben, beenden Streitigkeiten unter Hunden, achten auf freundliches Spielverhalten, schützen andere Hunde vor Angriffen oder Mobbing - oder sie spielen einfach mit den Hunden oder bieten ihre Hilfe als Partner beim ersten Stadtgang oder Autofahren an. Ohne sie alle wäre unsere Arbeit mit Hunden nicht so erfolgreich.


Treue Gefährten, die uns leider bereits verlassen haben

Die folgenden Hunde haben unser Leben, unsere ganze Familie und unsere Arbeit sehr bereichert. Ihnen allen danken wir besonders für ihre Liebe und Zuneigung zu uns, ihr Vertrauen in uns und ihre große Kompetenz im Umgang mit Menschen und Hunden. Sie waren einfach wundervoll, unbeschreiblich und unvergesslich.

 

Tobi,
Anfang Juni 2014 ist unserer  gut 14-jähriger Langhaardackel in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Innerhalb einer Woche wurden seine Blutwerte sehr schlecht, das Herz machte starke Probleme und die Leber war stark vergrößert. Tobi durfte im Kreise seiner Lieben friedlich selber einschlafen und ruht nun auf seinem Lieblingsplatz beim Rosenbeet.

Unser Dackelchen war insgesamt 13 Jahre bei uns, nachdem er von einer Alkoholikerin weg beschlagnahmt wurde und ins Tierheim kam. Diese schlug ihn immer wieder, sodaß er eine große Angst vor Menschen bekam. Er brauchte ein Jahr, bis er langsam wieder Vertrauen faßte.

Tobi war unser kleiner Held, er setzte sich ganz gezielt mit trampeligen, großen Hunden auseinander und brachte ihnen bei, auch mit kleinen Hunden sanft umzugehen. Außerdem war er der weltschnellste "Zwackel-Dackel", so daß seine Ohren beim Rennen nur so flogen.

Tobi, Du warst der beste Dackel der Welt, liebevoll, geduldig und konsequent mit allen Hunden und immer zu einem kleinen Späßchen aufgelegt. Wir werden Deine ruhige und sanfte Art alle sehr vermissen !


Julio,
unser ca. 10-jähriger Collie-Rüde, wurde von einer
Alkoholikerin monatelang vernachlässigt, obwohl er eine hochgradige Allergie hatte. Er war total abgemagert, hatte nur noch wenig Fell und völlig ausgewachsene Nägel. Bei einem Einkaufsbummel band sie ihn am Supermarkt an. Ein Hundefreund nahm den Hund mit und brachte ihn in eine Tierklinik zur Behandlung. 

Julio hatte von Camino die Aufgabe übernommen, Jungrüden den nötigen Respekt beizubringen. Im Training mit problematischen Hunden half er außerdem sehr effizient. Auf unsere kleinen Hunde paßte er gut auf, daß ihnen andere Hunde nichts antun und splittete zu wildes Spiel oder groben Umgang unter Hunden sehr zuverlässig. Sein Umgang mit anderen Hunden war durch die Behandlung seiner Schilddrüse, die eine starke Unterfunktion hatte, recht souverän geworden, Welpen und Junghunden gegenüber war er meist auch sehr geduldig, setzte ihnen aber auch deutliche Grenzen.

Kurz nach Tobi mußten wir nun auch Julio im Juni 2014 über die Regenbogenbrücke ziehen lassen, sein Milztumor, der vor knapp einem Jahr diagnostiziert wurde, hatte in den letzten Wochen stark gestreut und andere Organe geschädigt.


Tipsy,
im Februar 2014 verloren wir unsere süße kleine Tipsy innerhalb einer Nacht und wir mußten sie über die Regenb
ogenbrücke gehen lassen. Wir sind völlig fassungslos, wie ein so lebenslustiges Seelchen von einer Minute auf die andere nicht mehr bei uns und um uns ist.

Tipsy wurde 11 Jahre alt, eine Mischlingshündin aus Terrier-Dackel-Pinscher, sie wurde im
Tierheim abgegeben wegen Organtransplantation des Besitzers. Sie hatte anfangs ziemlich Angst vor großen Hunden.

Tipsy, unsere kleine "Motte", war eine kleine Workoholikerin und führte bei Festen und Tag der offenen Tür im Tierpark mit Begeisterung ihre Kunststücke Kindern vor. Auch Tipsy brachte ungehobelten Hunden Respekt vor kleinen Hunden bei und sorgte dafür, daß auch Pensionshunde im Haus sich angemessen verhalten haben.

Im Winter 2012 bekam sie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und war seitdem Diabetikerin. Im Juni 2013 wurde sie innerhalb von 4 Tagen auf grund der Diabeti
s total blind. Durch 2 Augenoperationen konnten wir ihr wieder zum sehen verhelfen und pflegten sie dann über mehrere Monate hindurch wieder gesund. Erst kurz vor ihrem Tod hatte sie noch eine Blasenentzündung gut überstanden, war wieder munter und fidel. Und von einer Sekunde auf die andere legte sie sich hin und fraß und trank nichts mehr. Hohes Fieber und hohe Zuckerwerte alarmierten uns sofort und der Gang zum Tierarzt Sonntag abend hat aber nicht mehr helfen können. Wenige Stunden danach hat ihr Herz einfach aufgehört zu schlagen und sie ist ruhige weggeschlafen. Zum Glück hatte sie wenigestens keine Schmerzen.

Wir vermissen die Kleine sehr, hat sie doch immer richtig Leben in die Bude gebracht und war überall mit dabei. Mit ihrem Charme und ihrer liebenswerten Art hat sie viele Herzen erobert und wird sicher vielen gerne in Erinnerung bleiben. Bei uns hinterläßt sie eine große Leere und Lücke in der Hundegruppe und in unseren Herzen. War sie doch über viele Jahre eine absolute treue und zuverlässige und immer heitere Begleiterin in allen Lebenslagen.

Tipsy, Du kleiner wundersame Hundemaus, danke für die vielen wunderbaren Stunden mit Dir und Deiner Liebe zu allen Geschöpfen und Deine immer gute Laune und Hilfsbereitschaft.

Antonia,
unsere Mischungshündin aus Maremma und Kangal, wurde 11 Jahre alt. Im Februar 2011 mußten wir sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ein Tumor an der Wirbelsäule störte die Versorgung eines Hinterbeines, sodaß sie schließlich keine Kraft mehr hatte zu laufen.

Antonia wurde im Alter von 9 Monaten am Hundeplatz abgegeben, weil die 70-jährige Besitzerin mit ihr überfordert war. Sie blieb bei uns und entwickelte sich zu einem ganz besonderen Hund. Ein untrügliches Einfühlungsvermögen in Menschen und Hunden machte es ihr möglich, immer den richtigen "Umgangston" zu finden. Sie war ein friedliebender Hund und half sehr viel im Training mit schwierigen Hunden, um sie zu resozialisieren. Sie schaffte es immer, auch den wildesten Hund zu besänftigen und sorgte dafür, daß Hunde nicht zu grob oder zu wild miteinander umgingen. Ängstlichen Hunden bot sie Sicherheit und Unterstützung. Auch bei Besuchen in Schulen oder Kindergärtnern brachte sie mit viel Geduld den Kindern einen liebevollen Umgang mit Hunden bei.

Antonia, unsere "Schnuckelnase", wir vermissen Dich unendlich mit Deiner großen Liebe zu allen Menschen und Hunden. Du warst eine immer treue Gefährtin und eine super Trainingsassistentin !

Sally,
unsere 13-jährige Mischlingshündin aus Rumänien, lebte einige Monaten im Tierheim Amberg und war nicht vermittelbar, weil sie panische Angst vor der Leine hatte. Sally hatte eine Behinderung am Vorderbein, da sie einen Einschuss im Ellenbogen hat.

Sally war die Anstandsdame des Hauses, sorgte für Ruhe und Ordnung und kümmerte sich rührend um Welpen und Junghunde. Außerdem sorgte sie dafür, daß Pensionshunde nicht zu wild durchs Haus rennen und unsere Katzen in Ruhe lassen.

Unsere sanfte Sally mußten wir schweren Herzens Ende Mai von uns gehen lassen. Seit Anjas Tod, mit der sie sehr verbunden war, hat sie zunehmend weniger gefressen und wurde immer schwächer. Auch die Kraft in den Beinen wurde weniger und weniger. Durch Herzprobleme und damit verbundene Atmungsprobleme machten ihr ebenfalls immer mehr zu schaffen. In Begleitung der anderen Hunde ist sie ganz ruhig und friedlich eingeschlafen.

Liebe Sally, wir wünschen Dir eine gute Reise, Du warst eine Ruhepol im Haus, eine liebevolle Freundin für unsere kleinen Hundedamen, wir werden Dich nie vergessen !


Anja,
unsere Malamut-Hündin, wurde total verhungert und verwahrlost aufgefunden. Sie wurde offensichtlich mit Füßen getreten und geschlagen und hatte überall kleine Wunden. Sie brauchte fast 2 Jahre, bis sie ihre Angst vor Berührungen ziemlich verloren hat.

Anja, unsere "Rumpelnase", sorgte für Ruhe und Ordnung zwischen den Hunden und schützte unsere Katzen vor jagenden Pensionshunden. Sie spielte sehr geduldig mit wilden Junghunden, setzte ihnen aber auch sehr vernünftige Grenzen.

Nach Weihnachten 2012 ging Anja nach einem erfüllten Leben über die Regenbogenbrücke. In den letzten Monaten ihres Lebens bekam sie mehrere Tumore und ihre Gelenke machten ihr mit Arthrose schwer zu schaffen.

Anja war immer ein sehr präsenter Hund, ein Ruhepol im größten Trubel und nach Antonias Tod der Mittelpunkt für unsere Hunde. Besonders Aramis vermißt sie sehr, war sie doch von Anfang an nicht nur seine Ersatzmutter, sondern auch eine liebevolle Partnerin beim Spielen und Kuscheln.

Anja, wir danken Dir für die vielen schönen Stunden mit Dir, Deine eigene - oft komische - Art, mit Problemen umzugehen und für Deine Treue.

                                 

Anja und Antonia beim Bad in Donau ! 2 Traumhunde, die uns leider nicht mehr begleiten !

Camino,
unser 7 1/2-jähriger Podenco von Spaniens Straßen, hatte vor 7 Jahren, als wir ihn bei uns aufgenommen haben, eine unglaubliche Angst vor Menschen. Nach fast 3 Jahren hatte er diese Angst fast ganz verloren und war ein toller Trainingsassistent mit rüpeligen Jungrüden und draufgängerischen erwachsenen Hunden. Er schafft es mit seinem Charme, fast jeden Hund aus der Reserve zu locken. Er war ein richtiger "Strietzi" und grinste meist über das ganze Gesicht.

Ende November 2007 haben wir Camino sehr plötzlich durch einen tragischen Unfall verloren. Seine Leber versagte nach dem Unfall schockartig, er ging innerhalb von 2 Tagen über die Regenbogenbrücke von uns. Aber er wird uns immer als der "lächelnde Hund" in Erinnerung bleiben.





Sarah (mittig),
unsere Golden Retriever Dame, war unsere Methusalem-Dame, 16 Jahre alt und lebte bei uns gemütlich im wohlverdienten Ruhestand.

Sie meldete zuverlässig, auch wenn nichts los ist und hatte deshalb den Spitznamen "die Tröte". Sie war sehr verschmust, schlief schon sehr viel und konnte durch eine Hüftgelenksdysplasie nicht mehr viel gehen. Aber sie war immer guter Dinge.

Am Ostermontag 2009 ging Sarah über die Regenbogenbrücke. Die Schmerzmittel halfen ihr nicht mehr und um sie in Würde gehen zu lassen, entschieden wir uns schweren Herzens, sie einschläfern zu lassen. Sie schlief ganz ruhig im Kreise ihrer Gefährten bei uns zuhause ein.



                                    

Rana, meine kleine Terrier-Mix-Hündin und Terry, mein Kaukasen-Mix-Rüde, meine ersten beiden Hunde, die mich lange treu begleiteten, haben viele Höhen und Tiefen miterlebt und mich unendlich viel über Hunde und ihre liebenswerten Eigenheiten gelehrt.

Terry ging leider schon im Juni 2002 über die Regenbogenbrücke, Rana verloren wir im April 2006 wegen Tumoren am Gesäuge. Beide Hunde hinterlassen eine tiefe Lücke in unserer Familie. Es war wunderbar, mit ihnen leben und lernen zu dürfen.

In großer Dankbarkeit und Liebe !


Und hier das 4-hufige Team von Liberty

Seit April 2011 gehören 2 Island-Pferde zur Familie. Gjaila, die Fuchsstute ist jetzt 5 1/2 Jahre und wird gerade ausgebildet.  Sie ist sehr verschmust, arbeitet (meistens :-) gerne mit, ist sehr nervenstark und für ihr Alter schon sehr ruhig und gelassen.

Heilla, ihre Tochter, die im Juli 2011 geboren wurde, ist ein übermütiges Jungpferd, schmust sehr gerne mit uns und steht auch schon brav beim Hufe saubermachen oder beim bürsten.